Stadtteilentwicklung Seit Frühjahr 2000 wird das Quartier Dehnhaide, das bei Programmaufnahme im Vergleich zum übrigen Stadtteil als besonders benachteiligt galt, im Rahmen der sozialen bzw. aktiven Stadtteilentwicklung mit dem Ziel gefördert, die Lebensqualität vor Ort zu erhöhen. Mit der Sanierung der SAGA Häuser in der Hansdorfer bzw. der Wohldorfer Straße zwischen 2002 und 2008, einem Schlüsselprojekt, hat sich Vor-Ort viel zum Positiven verändert. Seit dem Sommer 2007 (bis Ende 2009) gehört auch der Bereich östlich der Friedrichsberger Straße auf dem Gelände des ehemaligen AK Eilbek, das Parkquartier Friedrichsberg, zum Fördergebiet dazu. Die Projekte und Maßnahmen werden durch ein Beteiligungsverfahren begleitet, dessen wichtigstes Gremium der Stadtteilrat Barmbek-Sued ist. Hier kann sich jeder über den Entwicklungsprozess informieren und Vorschläge machen, was sich im Stadtteil verbessern lässt.
Parkquartier Friedrichsberg Auf dem ehemaligen Gelände des AK Eilbek wächst das"Parkquartier Friedrichsberg". Es werden 400 Wohnungen gebaut. Im ersten Bauabschnitt entsteht mit 160 Wohnungen das größte zusammenhängende Wohnquartier für Baugemeinschaften in Hamburg. Von den insgesamt neun Projekten sind fünf inzwischen fertig gestellt, bzw. stehen kurz davor.Für vier weitere Wohnprojekte (Atrium, Halbe Halbe, Eilbeker Loft und Junges Wohnen) ist der Baubeginn noch in 2009 geplant bzw. hat schon begonnen.
Für den zweiten Bauabschnitt am zukünftigen Elfriede-Lohse-Wächtler-Bogen, der sich südlich an den Erika-Mann-Bogen anschließen wird, haben inzwischen die Erschließungsarbeiten begonnen. Hier wird voraussichtlich Miet- sowie Eigentumswohnunsbau entstehen. Der Bebauungsplan ist unter Mediathek > Sonstiges als pdf hinterlegt. Der dritte Bauabschnitt wird sich im östlichen Teil des ehemaligen Krankenhausgeländes entlang der S-Bahn-Trasse erstrecken. Hier werden krankenhausnahe Nutzungen wie z.B. ein Ärztehaus und ein Pflegestation geplant.
Veränderung Der ehemalige Arbeiterstadtteil Barmbek-Sued verändert sich. Baulücken wurden in den vergangenen Jahren durch Neubauten geschlossen, bessere Wohnstandards ziehen neue Bewohner/innen nach sich. Größere familienfreundliche Neubauvorhaben wie im Parkquartier Friedrichsberg für ca. 1.000 neue Bewohner/innen (auf dem Gelände des ehemaligen AK Eilbek), der bisherigen Altenwohnanlage an der Oberaltenallee sowie entlang des Osterbekkanals werden dazu beitragen, dass der Stadtteil jünger wird. Eine Besonderheit stellt die Bebauung im Parkquartier dar. Hier entstehen 2008/2009 12 Häuser auf 9 Baufeldern für Baugemeinschaften, also Gruppen, die ihre Häuser gemeinsam bauen. Am Eilbeckkanal in der Uferstraße werden 2009 die ersten Hausboote fertig gestellt. Stadtteil Barmbek Das ehemalige Dorf Barmbeck, noch um 1842 von nur 1240 Seelen bewohnt und bis 1894 zu einem Stadtteil mit 38.000 Einwohnern angewachsen, zählte zu Beginn des 1. Weltkriegs bereits 100.000 Einwohner. Bis zum 2. Weltkrieg erstreckte sich der Bauboom auch auf Barmbek Nord und Dulsberg, die Einwohnerzahl stieg auf insgesamt ca. 200.000 Menschen - ein dichtbesiedeltes Wohn- und Industriegebiet, in dem gelebt und gearbeitet wurde. Alt-Barmbek wurde nach Stadtteilgründung knapp 50 Jahre alt: etwa 90% der ehemaligen Bebauung lagen nach dem Krieg in Trümmern, für ältere Barmbeker/innen unvergesslich. Bereits in den 60er Jahren waren nahezu alle Flächen neu bebaut, aber auch neu gegliedert: breitere Straßen- und Grünzüge lockerten das ehemals dichtbebaute Gebiet auf und ließen Freiräume zu, die es zuvor kaum gegeben hat. Es entstand ein Stadtbild, wie es uns heute noch vertraut ist.
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Zur Geschichte Barmbek Sued hat eine Fläche von 3,2 Quadratkilometern und erstreckt sich von Osterbekkanal bis Eilbekkanal. Richtung Dulsberg befindet sich die Grenze entlang der Straße Pfenningsbusch und schließt das Gelände des AK Eilbek mit ein. Im Westen trennt der Winterhuder Weg die Stadtteile Barmbek Sued und Uhlenhorst.
Urkundlich erwähnt wurde das Dorf Barmbek vor den Toren Hamburgs erstmals im Jahre 1271. Bereits in der Mitte des 14. Jahrhunderts verkaufte der damalige Besitzer, ein dänischer Graf von Holstein, die Dörfer Eilenbeke und Bernebeke (später Barmbek) an die städtische Kirchengemeinde, um 1830 gingen die Rechte an die Stadt Hamburg über und im Jahre 1871 wurde Barmbe(c)k ein Vorort von Hamburg bis zur endgültigen Eingemeindung als Stadtteil um 1894.
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Marktfest Vogelweide
Das 5. Marktfest, am 4. Septemper 2009, war ein voller Erfolg! Obwohl es im Vorfeld so schien als würde das Wetter nicht mitspielen, hat es viele Barmbekerinnen und Barmbeker nicht davon abgehalten vorbeizuschauen.
Wie schon in den Jahren zuvor wurde ein unterhaltsames Rahmenprogramm für Jung und Alt geboten. Die Kinder konnten beispielsweise malen, ein Parcour absolvieren und noch vieles mehr, das Programm für die Erwachsenen war zwar nicht so bewegungsfreudig, wahrscheinlich aber genauso unterhaltsam, bei Musik, Kaffee und Kuchen war Zeit für einen Plausch.
Für eine abwechslungsreiche Beschallung haben verschiedene Bands gesorgt wie die die Band der Kulturbühne Bugenhagen, die JAM-Band der Christus-Gemeinde Hamburg, der Kinderchor der Kirchengemeinde Alt-Barmbek und "last but not least" das Dehnhaide Voice Project. Darüberhinaus haben die Marktverkäufer noch leckere kulinarische Spezialitäten angeboten und sich viele Einrichtungen aus dem Stadtteil den Besuchern mit tollen Aktionen präsentiert.
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Open Source Planning Barmbek über 500 Ideen von HCU Studenten der Stadtplanung für Barmbek (siehe auch in der Galerie)
Am Freitag, 26. Juni, um 18 Uhr wurde auf dem Marktplatz Vogelweide an der Wohldorfer Straße offiziell die Ausstellung „Open Source Planning Barmbek : 513 Bausteine: Ideen für Barmbek-Sued“ eröffnet.
2008 erarbeiteten über 90 Studierende der HCU mehr als 500 „Bausteine für Barmbek“. Diese sollten nun der breiten Öffentlichkeit auf einem speziell hierfür errichteten Kubus präsentiert werden. Die Öffentlichkeit war herzlich eingeladen, sich ein Bild von den zum Teil sehr visionären Ideen zu machen. Aber auch Vorschläge, die kurzfristig umsetzbar sind, haben die Studierenden entwickelt.
Nach Abschluss der Ausstellung am Sonntag, 5. Juli 2009 wird ermittelt, welche Vorschläge nach Ansicht der Bevölkerung einer vertieften Diskussion verdienen. Eine Weiterverfolgung der Idee und eine Umsetzung ist nicht ausgeschlossen.
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Impulse für das Gewerbe in Barmbek-Sued
Am Dienstag, den 14.7.2009. hat eine Gewerbe-Begehung rund um den Marktplatz Vogelweide stattgefunden.
Die Quartiersentwickler haben interessierte Barmbekerinnen und Barmbeker auf eine Entdeckungsreise durch das Quartier mitgenommen. Das Büro überNormalNull war im Vorfeld nach Wien gereist und hat dort viele anregende Lösungen für die Gewerbebelebung gefunden. Denn neben den schönen Altbauquartieren gibt es in Wien eine hohe Neubau- und Revitalisierungsaktivität, kreative Stadtteile mit ähnlichen Situationen, wie wir sie in Barmbek-Sued vorfinden.
Sollten wir Ihr Interesse geweckt haben, so wenden Sie sich an das Stadtteilbüro.
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barmbek.tv Barmbek.tv ist Internetfernsehen über Barmbekerinnen und Barmbeker, die etws zu sagen haben. Barmbek.tv wurde 2007 realisiert. Wenn Sie auch etwas zu sagen haben, kontaktieren Sie gerne das Stadtteilbüro.
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Trailer zu barmbek tv Ich zahl doch keine 3 € für einen Blumenkohl!
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