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Die nächsten Sitzungen des Stadtteilrats Barmbek-Süd im April und Mai finden aus rechtlichen und fürsorglichen Gründen nicht statt.

Das Stadtteilbüro bleibt aufgrund der aktuellen Gesundheitsempfehlungen leider bis zum 29. März geschlossen. Wir sind ab dem 30. März montags (10.00 bis 15.00 Uhr) und mittwochs (15.00 bis 18.00 Uhr) telefonisch unter 5190080-67 zu erreichen.

Diese Absage betrifft auch die Jahreshauptversammlung des Stadtteilvereins Barmbek-Süd e.V. am 31. März und die AG social.net am 30. April, die auf unbestimmte Zeit verschoben sind.

Treffen der Stadtteilräte mit Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen

15. September 2019 Gisela Stutz

Die Anregung zu einem Treffen der Stadtteilräte mit dem Fachsenator und MitarbeiterInnen brachte Jürgen Fiedler, Leiter der Stadtteilbüros Dulsberg und Mitgründer des Netzwerks der Stadtteilräte in Hamburg, von einem Berlinbesuch mit. Seine Anregung stieß bei Senatorin Dr. Stapelfeldt auf offene Ohren. So kam es im April zu einer Einladung der Senatorin an das Netzwerk und die Fördergebiete in die Fachbehörde, an der zusammen mit MitarbeiterInnen aus Behörde und Bezirken rund 100 Personen teilnahmen. Die Senatorin hielt eine Rede mit dem Strauß der Fördermöglichkeiten und Erfolgen und drückte ihre Wertschätzung für die aktive Tätigkeit der Beiräte und der engagierten MitarbeiterInnen in den Bezirken und in ihrer Behörde aus.

Jürgen Fiedler stellte das vor zehn Jahren gegründete Netzwerk vor und betonte den regelmäßigen Austausch der Beiräte und die Unterstützung für die Gebiete, die aus der Förderung herausgefallen sind bzw. herausfallen werden. Das Netzwerk sei schlagkräftiger und werde eher wahrgenommen als einzelne Beiräte. Er sprach die Hauptforderungen des Netzwerks an:

  • Aufmerksamkeit und Wertschätzung für die Arbeit der vielen ehrenamtlichen Kräfte,
  • jährliche Treffen aller Beiräte eines Bezirks mit den Verantwortlichen in der Verwaltung;
  • Information der Beiräte über Punkte mit Bedeutung für die Gebiete in den Ausschüssen;
  • Gemeinsame Überlegungen zu Mitbestimmung und Beteiligung auf Stadtteilebene wie die Beteiligung der Beiräte als Träger öffentlicher Belange (TÖB) in Planverfahren;
  • Auskömmliche Finanzierung der Beiräte zur Unterstützung des Ehrenamts mit Absicherung im Landeshaushalt; zur Zeit hänge die Finanzierung von den Beschlüssen der Bezirke über die Mittel aus dem Quartierfonds ab.
  • Qualifizierung der ehrenamtlichen Kräfte insbesondere für Zeiten nach dem Auslaufen der Förderung, z.B. für die Moderation bei den Sitzungen.

Danach bestand Gelegenheit, sich in kleineren Runden mit MitarbeiterInnen der Verwaltung zusammen mit VertreterInnen aus anderen Beiräten über Fachfragen auszutauschen, Anregungen und Wünsche zu äußern. Letzteres war auch an mehreren Stellwänden über selbstbeschriftete Karten möglich.

Es war eine bunte, interessante Veranstaltung, die hoffentlich wiederholt wird; vielleicht ja sogar auch in den Bezirken.

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