Stadtteil Barmbek-Süd Aktuell

 

Der Aufenthalt in der Hamburger Straße gefährdet die Gesundheit

Lärm und Luftbelastung überschreiten dort seit Jahren die zulässigen Grenzwerte. Nun plant die Stadt, die Straße zu verengen und höher zu bebauen. Wir finden: keine gute Idee!

Der Stadtteilrat Barmbek-Süd lehnt Nachverdichtungen durch neue Häuser nicht kategorisch ab. Sie dürfen aber nur dann erwogen und realisiert werden, wenn ZUVOR bzw. GLEICHZEITIG der motorisierte Verkehr endlich so vermindert worden ist, dass geltende Grenzwerte eingehalten werden. Zudem muss in jedem Einzelfall geklärt und veröffentlicht werden, welche klimatischen Auswirkungen mit welcher geplanten Nachverdichtung verbunden sein würden und ob diese verantwortbar ist oder nicht. Eine frühzeitige Bürgerbeteiligung und Transparenz möglicher Planungen ist unabdingbar.

Wir haben uns daher mit einer Eingabe an den Regionalausschuß Barmbek-Uhlenhorst-Hohenfelde-Dulsberg gewandt:

> Hier unsere Eingabe

 

Was machen eigentlich Hamburgs Stadtteilräte?

Einladung zur Ausstellung "Nur mit uns!" im Barmbek°Basch, Wohldorfer Straße 30, vom 20. – 30. November 2017

In den Neunziger Jahren wurde deutlich, dass sich Deutschlands Metropolen immer weiter aufteilten in Stadtteile für Reiche und Stadtteile für Arme. Das zuständige Bundesministerium und die Länder reagierten darauf mit dem Programm "Soziale Stadt". Wo es nötig war, sollten die Wohn- und Lebensbedingungen soweit verbessert werden, dass auch die Bewohner ärmerer Stadtteile stolz sein konnten auf ihr Quartier.

Es ging um Städtebau - also um Milliarden! - und um eine engere Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Lokalpolitik, Privatwirtschaft und den Vereinen vor Ort. Allerdings: ohne Bürgerbeteiligung - ohne das Wissen der Bürgerinnen und Bürger - konnte das ambitionierte Programm nicht funktionieren. So entstanden die Stadtteilräte.
In Hamburg wagten sich die - zumeist ehrenamtlich arbeitenden - Räte noch einen Schritt weiter.
Sie schlossen sich im Herbst 2009 zusammen zu einem Netzwerk. Es dient seither als Ansprechpartner für die Regierungsfraktionen und erleichtert den Erfahrungsaustausch der Räte über die Stadtteilgrenzen hinweg. Dieser Austausch ist wichtig, denn das Ringen um bessere Wohn- und Lebensbedingungen trifft innerhalb Hamburgs auf sehr unterschiedliche Voraussetzungen. Entsprechend vielfältig sind die lokalen Aktivitäten. Es gibt also viel voneinander zu lernen und abzuschauen. In einem Netzwerk geht das leichter.

Das Barmbek°BASCH zeigt ab Montag, dem 20. November in einer Ausstellung 32 großformatige Tafeln über die Arbeit der Stadtteilräte in verschiedenen Hamburger Quartieren - natürlich auch in Barmbek-Süd, Barmbek-Nord und Dulsberg. Die Tafeln bieten Basisinformationen über den jeweiligen Stadtteil und stellen dessen wichtigste Projekte vor.

Frank Lundbeck, Sprecher des Stadtteilrates Barmbek-Süd, eröffnet die Ausstellung um 17.15 Uhr mit einer kurzen Ansprache. Vertreter der im Bezirk Nord aktiven Parteien werden anwesend sein.

 

Nächste Sitzung

Die 117. Sitzung findet am Mittwoch, den 6. Dezember 2017 um 19 Uhr im Barmbek°Basch (Saal 1), Wohldorfer Str. 30, 22081 Hamburg statt.

 

Aktuelle Stadtteilinfo

Zur Sitzung am 1. November ist die aktuelle Stadtteilinfo (48) erschienen und hier online abrufbar.

 

Unterschriftenaktion gegen die geplante Schließung der Postfiliale 502 / Postbank Finanzzentrum in Barmbek-Süd

Der Stadtteilrat Barmbek-Süd bedankt sich für mehr als 2200 Unterschriften! Diese Aktion ist beendet. Sie hat Wirkung gezeigt:

> Barmbek-Süd behält Post-Filiale

 

Hauptverkehrsstraßen: Mehr Wohnungen, weniger Autos?

> Hintergrundbericht zum Thema im neuen Stadtteilinfo

> Positionen und Empfehlungen des Stadtteilrates Barmbek-Süd zur Begutachtung und Entwicklung der Magistrale Nord

 

Bezirksamt Hamburg-Nord: Einladung zur Onlinebeteiligung Untersuchung Magistrale-Nord

Das Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung im Bezirk Hamburg-Nord führt eine Untersuchung zu den Entwicklungsmöglichkeiten der Hauptverkehrsachse Mundsburger Damm, Oberaltenallee, Hamburger Straße, Barmbeker Markt und Bramfelder Straße durch und lädt alle Interessierten zu einer Onlinebeteiligung ein:

> Informationswebsite

> Onlinebeteiligung

> Vertrag über die Erstellung eines Gutachtens zur Untersuchung der Magistrale vom Mundsburger Damm bis zur Bramfelder Straße

> Hintergrundbericht zum Thema im neuen Stadtteilinfo

> Positionen und Empfehlungen des Stadtteilrates Barmbek-Süd zur Begutachtung und Entwicklung der Magistrale Nord

 

AGs im Stadtteilrat

Die AG Soziales organisiert als "social.net(t)" dreimal im Jahr Treffen im Barmbek°Basch, die eine Vernetzung der sozialen Einrichtungen im Stadtteil zum Ziel hat.

> Näheres zu den Inhalten finden Sie hier.

> Einen in diesem Rahmen erstellten Flyer zu Einrichtungen für Beratung und Hilfe im Stadtteil finden Sie hier (pdf-Format).

 

Beschlüsse

In der 98. Sitzung des Stadtteilrats am 2. März 2016 sind folgende Beschlüsse gefasst worden:

> Resolution zur weiteren Nutzung der Bugenhagenkirche

> Umgang mit Anträgen an den Verfügungsfonds des Stadtteilrats Barmbek-Süd

 

08. Dezember 2015

In Reaktion auf die vom Stadtteilrat in der AG Verkehr erstellten Dokumente zur Verkehrssituation in Barmbek-Süd (s.u. 14. April) haben Alexander Kleinow (SPD-Bezirksfraktion) und Christoph Reiffert (Grüne-Bezirksfraktion) Einzelpunkte kommentiert und einen ersten Antrag zur Verkehrssituation an der Dehnhaide zur Einreichung im Regionlaausschuss formuliert. Beides wurde in der vergangenen Sitzung des Stadtteilrats vorgestellt und diskutiert. Weitere inhaltliche Arbeit folgt.

Zur Information finden Sie hier beide Dokumente zur Ansicht:

> Anmerkungen zur Liste mit Problemstellungen Verkehr im Stadtteil

> Antrag für die Dezembersitzung (14.12.) Regionalausschuss BUHD

 

14. April 2015

Stadtteilrat analysiert Verkehrslage in Barmbek-Süd – und fordert Verbesserungen
Viele Probleme, noch mehr Lösungsvorschläge!

Die Verkehrssituation in Barmbek-Süd ist seit Jahren angespannt – und teilweise auch riskant, insbesondere für Fußgänger und Radfahrer: Vor Grundschule und Kindergärten darf – allen Bürgerprotesten zum Trotz – noch immer gefährlich schnell gefahren werden; auf der Veloroute 6 werden Radfahrer regelmäßig von querenden und im Stau stehenden Autos ausgebremst; vielerorts gefährden unübersichtliche Straßeneinmündungen, Barrieren und marode Wege unnötig Fußgänger und Radfahrer; KfZ-Durchgangsverkehr – z.B. von der Hamburger Straße – weicht insbesondere in der Rush Hour in die anliegenden Wohngebiete aus und führt dort zu unnötigen Belastungen...

Der Stadtteilrat hat im Herbst 2014 eine ehrenamtliche Arbeitsgruppe beauftragt, die Verkehrssituation im Quartier eingehend unter die Lupe zu nehmen, Probleme zu identifizieren und auch Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Das Ergebnis liegt nun auf sieben Seiten vor: Eine Übersicht zu grundsätzlichen Verkehrsproblemlagen im Stadtteil sowie ein detaillierter Katalog mit 31 konkreten Einzelpunkten, die Probleme skizzieren und Lösungsvorschläge benennen. Ideen und Papiere werden nun verbreitet: An politische und behördliche Entscheidungsträger sowie Verbände, Institutionen im Stadtteil und weitere Interessierte – alles mit dem Ziel, überfällige Diskussionen anzustoßen und die identifizierten Probleme möglichst zeitnah zu lösen.

Helfen Sie mit, die Vorschläge noch bekannter zu machen! Hier sind die Dokumente:

> Verkehr in Barmbek-Süd – Probleme und Lösungen
> Der detaillierte Katalog
> Tempo 30 ist möglich! - Hintergrundinfos